Marketing in der Alpha-Phase

Was kann man online für sein Produkt tun, wenn man sich schon eine Domain gesichert hat, aber noch nicht einmal die Closed-Beta-Phase erreicht hat? Der Blog Herald hat ein paar einfache Tipps zusammen gestellt:

1. Social Media Maßnahmen starten. Man kann auch auf einer temporären Homepage schon Buzz kreieren, indem man z.B. Bilder hochlädt und teilt, Mitarbeiter vorstellt, Zitate einbaut etc.

2. Email-Adressen sammeln. Auch auf einer “Coming Soon”-Seite sollte man versuchen, EMail-Empfänger zu generieren, die über den aktuellen Stand der Entwicklung und schließlich den Launch auf dem Laufenden gehalten werden wollen.

3. Hübsch machen. Man kann ruhig ein paar Euro in Design investieren, um eine ansprechende, evtl. sogar witzige, interessante “Coming Soon”-Seite zu erstellen.

Viel Erfolg!

Neuer Internet Dachverband in USA

Da braut sich etwas zusammen am Capitol Hill. Die Internetriesen Google, Amazon, Ebay und Facebook haben mit der “Internet Association” einen Lobby-Dachverband gegründet, der ihre gemeinsamen Interessen bezüglich z.B. der Regulierung des Internets in Washington einbringen soll. Zugang ist alles im Lobbying und da scheint man den richtigen Mann an der Spitze gefunden zu haben, denn Michael Beckermann war  zuletzt Stabschef im Abgeordnetenhausauschuss für Wirtschaft und Energie. Während die oben genannten Mitglieder sich noch schwer tun, öffentlich zu ihrem Engagement zu stehen, ließ der Verband schon mal seine inhaltliche Stoßrichtung veröffentlichen: “Die oberste Priorität des Verbandes sei, den gewählten politischen Vertretern zu verdeutlichen, welch grundlegenden Einfluss das Internet und die Internetunternehmen auf „Arbeitsplätze, wirtschaftliches Wachstum und die Freiheit“ hätten.”

Man darf gespannt sein, wie Regulierung des Internets in Zukunft gestaltet werden kann, wenn diese geballte Finanzpower gemeinsam in den Ring steigt.

Hier gehts zum Artikel in der FAZ.

VoD bei Stiftung Warentest

Die deutschen VoD-Anbieter, sogenannte Online-Videotheken, schnitten beim Test der Stiftung Warentest nicht besonders gut ab. Vor allem die Bildqualität bot Anlass zur Kritik. In dem Punkt bekam Videoload allerdings gute Noten. Ansonsten gab es die eingeschränkte Filmauswahl und z.T. komplizierte Bedienung der Portale zu bemängeln.

Die Testergebnisse gibt es hier kostenpflichtig. Hier ist die Kurzform.

Die Kindle-Offensive

Amazon plant offenbar mit einer ganzen Reihe von neuen Kindles Vertriebskanäle für digitale Inhalte zu eröffnen, z.B. mit einem Kindle Fire mit 10 Zoll Monitor, das natürlich sowohl dem Videokonsum, als auch dem Gaming entgegen kommt.

Im Artikel auf t3n.de wird anschaulich der Mechanismus beschrieben, den Apple vorgemacht hat, nämlich ein geschlossenes Ökosystem aus Hardware, Software und Content zu erschaffen: “Amazon wie auch Microsoft und Google haben zudem erkannt, dass sich das Apple-Modell mit einem eigenen Ökosystem und eigener Hardware auszahlt. Anstatt aber Umsatz mit der Hardware zu machen, wird diese zu einem attraktiven Preis veräußert. Die eigentlichen Einnahmen werden über den Verkauf von digitalen Produkten erzielt.”

Google Music Beta getestet

Google bietet in den USA mittlerweile im ehemaligen Android Marketplace (jetzt Google Play) einen Multimedia-Shop an. Der dazugehörige Musikdienst Google Music wird jetzt in einer Beta-Version getestet. Hierbei handelt es sich vor allem um einen Cloudspeicher samt Player, der es ermöglicht, seine komplette Musikbibliothek (bis 20.000 Titel kostenlos) in die Cloud zu laden und über mobile Endgeräte abzuspielen.

Der Blog Puttee.de hat den Service getestet.

The Amazon phone: What could it mean for app development?

rebloggt von VentureBeat:

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For all we do not know about the new Amazon phone, we do know one thing for sure: It's from Amazon. Based on the company’s track record, we can make some educated guesses about what's in store and how Amazon’s rumored smartphone may impact app development.

Just as Google is an advertising company posing as a search company, the launch of Amazon's phone means Amazon is truly becoming a commerce company posing as a hardware company.

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A year after launch, U.S. Spotify users have listened to 13B songs, shared 27.8M

rebloggt von VentureBeat:

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Streaming music service Spotify has plenty of nifty stats to share on its first year in the U.S., including the fact that U.S. listeners have jammed to more than 13 billion songs.

Spotify launched in the U.S. on July 14, 2011, joining a wave of other streaming music services like Rdio and Mog that familiarized Americans with the concept of streaming music.

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Wunschliste an Spotify

Der Blog “PCSpezialist” hat sich eine kleine Wunschliste ausgedacht, was Spotify noch verbessern könnte. So wünscht man sich dort eine Einigung mit GEMA, Labels (auch Indies) und Künstlern, die so fair für alle Beteiligten ist, dass Piraterie als quasi moralische Alternative (“So wie die Künstler von den Labels ausgebeutet werden, da brauche ich die Labels nicht zu unterstützen.”) nicht mehr attraktiv ist. Ein weiterer Wunsch ist, alternative Designs für die Oberfläche von Spotify zur Verfügung gestellt zu bekommen.

Was sich der Blogger noch alles wünscht, steht hier.

Amazon bietet Games an

ImageUnter dem Titel “Games Connect” startet der Online-Händler sein Angebot an free2play Games zum Download und rückt immer mehr in Richtung eines allmedia Anbieters wie Google Play, allerdings vorerst nur in den USA. Mit “Games Connect” wird z.B. Cloudgaming-Anbieter Steam angegriffen. Zum Repertoire gehören auch bekannte Browsergames wie Drakensang Online, Battlestar Galactica oder Runescape. Über seinen Amazon-Account kann der Spieler dann auch sog. in-Game purchases vornehmen.

Hier gehts zum Artikel.

Musikstreaming ist in Deutschland angekommen

Der Branchenverband Bitkom betsätigt, dass in Deutschland das Thema Musikstreaming einen gewaltigen Sprung gemacht hat. Waren vor 2011 nur drei Anbieter am Markt, sind es seit der Tarifeinigung mit der GEMA mittlerweile zehn, z.B. Deezer, Napster, Rdio, Simfy, Spotify, Juke oder WiMP.

Das Nutzungsverhalten ist entsprechend gewachsen, so kennt zwar nur jeder dritte Internet-Nutzer Musikstreamingdienste, aber immerhin 4,5 Millionen Deutsche nutzen mehrmals pro Woche einen Streamingdienst im Internet. Bitkom-Präsident Kempf konstatiert einen Trend weg vom Besitz insbesondere von physikalischen Tonträgern hin zur Nutzung.

Die Zukunft wird zeigen, ob die aktuelle Vielfalt an Anbietern bestehen bleiben wird. Die Pressemitteilung gibt es hier.

Hier gibt es eine weitere Studie zum Thema, derzufolge Musikstreaming aus dem soziodemographischen Bereich der sog. early adopter ausbricht und in der breiten Bevölkerung ankommt.